<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>IDS &#124; Freiheit verteidigen. Aufklären gegen Linksextremismus</title>
	<atom:link href="http://ids-online.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ids-online.de</link>
	<description></description>
	<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 18:32:46 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Call for Papers: IDS Facts, Heft Nr. 01: &#8220;Die Linke&#8221;</title>
		<link>http://ids-online.de/2010/02/call-for-papers-ids-facts-heft-nr-01-die-linke/</link>
		<comments>http://ids-online.de/2010/02/call-for-papers-ids-facts-heft-nr-01-die-linke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>

		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>

		<category><![CDATA[Linksextremismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ids-online.de/?p=838</guid>
		<description><![CDATA[	Allgemeines
Um Öffentlichkeit, Medien, Politik, Lehrer und weitere Multiplikatoren über die facettenreiche Gestalt des modernen Linksextremismus aufzuklären und zu informieren, gibt die Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt die Schriftenreihe IDS Facts heraus. Heft Nr. 1 soll sich ganz der Partei &#8220;Die Linke&#8221; widmen, der bedeutendsten linksextremistischen Partei und parlamentarischer Arm der extremen Linken in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Allgemeines</strong><br />
Um Öffentlichkeit, Medien, Politik, Lehrer und weitere Multiplikatoren über die facettenreiche Gestalt des modernen Linksextremismus aufzuklären und zu informieren, gibt die Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt die Schriftenreihe <em>IDS Facts</em> heraus. Heft Nr. 1 soll sich ganz der Partei &#8220;Die Linke&#8221; widmen, der bedeutendsten linksextremistischen Partei und parlamentarischer Arm der extremen Linken in Deutschland. Insbesondere angehende bzw. junge Wissenschaftler, Politiker, Journalisten möchten wir einladen, ihre Beiträge einzureichen.</p>
	<p><strong>Themenbereiche</strong><br />
Thematisch können Aspekte wie beispielsweise die Geschichte der Partei (von der SED bis zur Vereinigung mit der WASG), die Zusammenarbeit zu gewaltbereiten Gruppen (&#8221;Antifa&#8221; etc.), Programmatik bzw. Ideologie, innerparteiliche Strömungen, Verhältnis zu anderen (deutschen) Parteien, Haltung zu ausländischen linken Regimen, das Phänomen des Antisemitismus der Partei etc. bearbeitet werden, aber auch solche, die sich mit der Fremdwahrnehmung der Partei &#8220;Die Linke&#8221; (z.B. durch die Mainstreammedien) kritisch auseinandersetzen.</p>
	<p><strong>Umfang der Beiträge</strong><br />
Ein Beitrag sollte sich in einem Rahmen von 3000 bis 4000 Wörtern bewegen (ohne Literaturverzeichnis).</p>
	<p><strong>Abgabeschluss</strong><br />
Abgabeschluss für Beiträge ist der <u>20. März 2010</u>.</p>
	<p><strong>Sonstiges</strong><br />
Einzureichen ist <u>ausschließlich</u> per E-Mail an marco.kanne (ät) ids-online.de und in Form eines PDF- oder DOC-Dokuments. Für die Beantwortung weiterer Fragen steht der IDS-Koordinator Marco Kanne unter genannter E-Mail-Adresse zur Verfügung.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ids-online.de/2010/02/call-for-papers-ids-facts-heft-nr-01-die-linke/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Großer Zuspruch für die IDS in sozialen Netzwerken</title>
		<link>http://ids-online.de/2010/02/grosser-zuspruch-fuer-die-ids-in-sozialen-netzwerken/</link>
		<comments>http://ids-online.de/2010/02/grosser-zuspruch-fuer-die-ids-in-sozialen-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 04:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ids-online.de/?p=847</guid>
		<description><![CDATA[	Dass zivilgesellschaftliches Engagement für eine freie und offene Gesellschaft, gegen Linksextremismus und Gewalt nicht nur aus ethischen Gründen geboten ist, sondern auch erhebliches öffentliches Interesse daran besteht, zeigt unter anderem der große Zuspruch für die IDS in sozialen Online-Netzwerken.
	So sind beispielsweise bereits mehr als 600 Menschen Fans der Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass zivilgesellschaftliches Engagement für eine freie und offene Gesellschaft, gegen Linksextremismus und Gewalt nicht nur aus ethischen Gründen geboten ist, sondern auch erhebliches öffentliches Interesse daran besteht, zeigt unter anderem der große Zuspruch für die IDS in sozialen Online-Netzwerken.<span id="more-847"></span></p>
	<p>So sind beispielsweise bereits<a href="http://www.facebook.com/pages/Informations-und-Dokumentationsstelle-gegen-Linksextremismus-und-Gewalt/174440959587"> mehr als 600 Menschen Fans der Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt auf Facebook</a>, einer der größten Netzwerkplattformen im Internet, geworden. Die Tendenz ist dabei steigend.</p>
	<p>&#8220;Wir werden das Potenzial sozialer Netzwerke verstärkt nutzen, um damit Menschen, die sich für eine freie Gesellschaft und gegen den Linksextremismus in all seinen Formen engagieren wollen, in unsere Arbeit einzubinden&#8221;, erklärte der Koordinator der IDS, Marco Kanne.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ids-online.de/2010/02/grosser-zuspruch-fuer-die-ids-in-sozialen-netzwerken/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Dresden: Instrumentalisierung von links und rechts</title>
		<link>http://ids-online.de/2010/02/dresden-instrumentalisierung-von-links-und-rechts/</link>
		<comments>http://ids-online.de/2010/02/dresden-instrumentalisierung-von-links-und-rechts/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ids-online.de/?p=804</guid>
		<description><![CDATA[Linksextremisten und Neonazis treten das Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe auf Dresden mit Füßen. Keine Abgrenzung zwischen links und linksextrem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am 13. Februar werden Neonazis aus ganz Europa anlässlich des Jahrestages der schweren alliierten Bombenangriffe auf Dresden im Zweiten Weltkrieg einen &#8220;Trauermarsch&#8221; in der sächsischen Metropole veranstalten. Dagegen macht ein Bündnis aus linken und linksextremen Gruppen mobil. Gewaltsame Ausschreitungen sind wie in den Vorjahren zu befürchten.</p>
	<p>&#8220;Es ist unerträglich wie Neonazis und Linksextremisten die schrecklichen Ereignisse von Dresden für ihre Zwecke instrumentalisieren, wie sie ihrem Hass freien Lauf zu lassen wollen&#8221;, äußerte sich der IDS-Koordinator Marco Kanne. &#8220;Besorgniserregend ist jedoch auch der Umgang der Zivilgesellschaft, insbesondere der Medien, mit den Motiven der Linksextremisten. Die protestieren nicht einfach nur gegen die Neonazi-Demonstration, sondern verfolgen eine gegen Freiheit und Menschlichkeit gerichtete Agenda. Hier wünschte ich mir mehr Differenziertheit und Aufklärung bei der Berichterstattung. Die Parole &#8216;Gegen rechts!&#8217; darf kein Freifahrtschein für die Linksextremisten sein.&#8221;</p>
	<p>&#8220;Wer wie die Linksextremisten &#8216;Deutsche Täter sind keine Opfer!&#8217; gröhlt, der steht dem kollektivistischen Denken der Nazis ganz offensichtlich in nichts nach. Von menschenverachtenden Parolen wie &#8216;Bomber Harris - Do it again!&#8217; will ich da gar nicht erst reden&#8221;, erklärte Kanne weiter. &#8220;Die Linke will in revisionistischer Absicht und aus politischem Kalkül allen Deutschen eine Schuld an den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes andichten und damit Verbrechen gegen unschuldige Menschen rechtfertigen. Schuld tragen aber nur jene, die sich auch individuell schuldig gemacht haben. Es gibt keine Kollektivschuld. Eine andere Auffassung wäre mit den liberalen Werten der Aufklärung und des Individualismus grundsätzlich nicht zu vereinbaren.&#8221;</p>
	<p>Kanne weiter: &#8220;Das kollektivistische Denken der Linksextremisten ist letztlich nichts anderes als der geistige Anschluss an die krude Idee der Nazis von der &#8216;Volksgemeinschaft&#8217;. Menschen sind jedoch Individuen, ausschließlich verantwortlich für sich selbst und nicht anonymer Teil eines wie auch immer gearteten Kollektivs.&#8221;</p>
	<p>&#8220;Bendenklich ist auch, wie selbstverständlich einmal mehr Grüne und Gewerkschaften mit gewalttätigen Linksextremen zusammengehen. Die Abgrenzung zu Extremisten, die sie von anderen nicht müde werden zu fordern, würde ihnen selbst mal ganz gut tun. Wer mit Feinden der Freiheit gegen Feinde der Freiheit vorgehen will, spielt - ob bewusst oder unbewusst - ein gefährliches Spiel&#8221;, stellte der Koordinator der IDS abschließend fest.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ids-online.de/2010/02/dresden-instrumentalisierung-von-links-und-rechts/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Renate Künast (Grüne) fordert Verfolgung von monetärer &#8220;Republikflucht&#8221;</title>
		<link>http://ids-online.de/2010/02/renate-kunast-grune-fordert-verfolgung-von-monetarer-republikflucht/</link>
		<comments>http://ids-online.de/2010/02/renate-kunast-grune-fordert-verfolgung-von-monetarer-republikflucht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ids-online.de/?p=786</guid>
		<description><![CDATA[Eine Bundetagsabgeodnete der Grünen spielt mit der dunklen Geschichte der DDR-Diktatur und verhöhnt damit die Opfer des Sozialismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In einem <a href="http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/interview/201002/137908.html">Interview</a> mit dem staatlichen <em>RBB-Inforadio</em> hat sich die Bundestagsvorsitzende der Partei <em>Die Grünen</em> und ehemalige Bundesministerin, Renate Künast, für eine scharfe Verfolgung von Menschen ausgesprochen, die ihr Geld im Ausland anlegen. In diesem Zusammenhang sprach Künast mehrmals von Kapital, das &#8220;republikflüchtig&#8221; sei.</p>
	<p>Als &#8220;Republikflucht&#8221; wurde in der sozialistischen DDR-Diktatur üblicherweise der Stratftatbestand des sogenannten &#8220;ungesetzlichen Grenzübertrittes&#8221; bezeichnet, mit dem das linksautoritäre SED-Regime die friedliche Ausreise der Menschen aus seinem Herrschaftsbereich kriminalisierte. Schon die Vorbereitung der &#8220;Republikflucht&#8221; wurde mit Haftstrafe geahndet. Darüber hinaus errichtete die Staatsführung der DDR eine mit Selbstschussanlagen, Stacheldraht und Grenztruppen militärisch gesicherte Befestigung ihrer Westgrenze, die die Flucht aus dem Machtbereich der SED verhindern sollte. Durch die Gewalt der sozialistischen Staatsmacht starben dabei Hunderte Flüchtlinge, unzählige wurden verletzt und inhaftiert.</p>
	<p>&#8220;Die Wortwahl von Renate Künast ist weder Zufall noch Versehen, sondern ein bewusster Akt und Ausdruck ihrer menschenverachtenden und freiheitsfeindlichen Ideologie&#8221;, erklärte der IDS-Koordinator Marco Kanne. &#8220;Künast ist lang genug auf der Welt und in der Politik, um über die DDR genau Bescheid zu wissen. Ihre Äußerungen sind ein Anschlag  auf alle Opfer des DDR-Sozialismus und beredtes Zeugnis des moralischen Zustandes ihrer Partei, mitunter der gesamten Politik.&#8221;</p>
	<p>Kanne weiter: &#8220;Es handelt sich bei den unsäglichen Äußerungen Künasts nur um einen weiteren Beweis dafür, dass die Partei das Erbe der DDR-Bürgerrechtler endgültig über Bord geworfen hat, dem sie sich ohnehin nur im Sinne eines Feigenblatts für ihre freiheitsfeindliche Agenda bediente.&#8221; Der IDS-Koordinator erinnerte daran, dass Herkunft, Positionen und Überzeugungen der führenden Grünen-Funktionäre für sich sprächen. &#8220;Viele Spitzen-Grüne gehörten autoritär-marxistischen Gruppen wie beispielsweise dem KBW an. Künast selbst war Mitglied der <em>Alternativen Liste</em> in West-Berlin, die stets ein &#8216;ambivalentes&#8217; Verhältnis zur Gewalt hegte, um es einmal diplomatisch zu formulieren. Und in dieser Frage hat sich ja beim heutigen Landesverband der <em>Grünen</em> nicht viel geändert, wie nicht nur die letzten Monate zeigen&#8221;, so Kanne abschließend.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ids-online.de/2010/02/renate-kunast-grune-fordert-verfolgung-von-monetarer-republikflucht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das Problem des Linksextremismus ist leider nicht auf die Partei &#8216;Die Linke&#8217; beschränkt&#8221;</title>
		<link>http://ids-online.de/2009/11/das-problem-des-linksextremismus-ist-leider-nicht-auf-die-partei-die-linke-beschraenkt/</link>
		<comments>http://ids-online.de/2009/11/das-problem-des-linksextremismus-ist-leider-nicht-auf-die-partei-die-linke-beschraenkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ids-online.de/?p=777</guid>
		<description><![CDATA[Interview mit dem IDS-Koordinator Marco Kanne]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Das folgende Interview führte ein polnischer Journalist mit Marco Kanne, Koordinator der IDS – Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt.</strong><span id="more-777"></span></p>
	<p><em>Warum braucht Deutschland Ihrer Meinung nach eine Informations- und Dokumentationsstelle<br />
gegen Linksextremismus? Sind in Deutschland das Problem nicht eher die Neonazis?</em></p>
	<p>Wie in jedem anderen Land, so haben auch wir hier in der Bundesrepublik Deutschland natürlich Probleme mit Extremisten jeder Form – Neonazis, Linksextremisten, religiöse Extremisten und andere. Was den Bereich der Rechtsextremisten bzw. Neonazis betrifft, so gibt es eine unüberschaubare Anzahl staatlich finanzierter Initiativen und Programme, die sich gegen diese und ihre Ideologien wenden. Einige wenige dieser Initiativen sind  durchaus seriös und freiheitlich, die meisten jedoch scheinen eher dubios zu sein. So arbeiten nicht selten solche staatlich finanzierten Gruppen mit Linksextremisten zusammen. Manchmal werden sogar Linksextremisten direkt vom Staat finanziell gefördert. In mehreren Fällen ist das nachgewiesen.</p>
	<p>Was nun den Linksextremismus betrifft, so gab es in Deutschland bis zur Gründung der „IDS – Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt” keine ernstzunehmende Initiative der Zivilgesellschaft, die sich gegen die Bedrohung von linksaußen engagiert hätte. Dabei sprechen alle öffentlich zugänglichen Zahlen eine deutliche Sprache. Insbesondere in den letzten Jahren überstieg die Anzahl linksextremer Gewalttaten regelmäßig jene von Neonazis und anderen Extremisten. Darüber hinaus herrscht in der Rechtsextremismusforschung weitgehender Konsens, dass Gewalt von Neonazis eher spontan verübt wird. Linksextremisten gehen hingegen organisierter vor, was natürlich eine höhere Bedrohung für die Gesamtgesellschaft bedeutet.</p>
	<p>Wie groß die Bedrohung von links ist, lässt sich aber gar nicht genau beziffern. Da herrscht ein weites Dunkelfeld. Häufig werden Straftaten von Linksextremisten nicht als solche kategorisiert, so dass die amtlichen Zahlen nicht das ganze Ausmaß linksextremer Gewalt wiedergeben. Hier setzt die Arbeit der IDS an. Wir sammeln uns gemeldete und selbst recherchierte Fälle linker Gewalt und analysieren diese.</p>
	<p><em>Der Chef der Polizeigewerkschaft meint sogar, dass die heutige Situation jener kurz vor dem Ausbruch des RAF-Terrors ähnelt. Teilen sie diese Meinung, und falls ja, wie gross sind die Ähnlichkeiten?</em></p>
	<p>Nun, sicher ist dies in Ansätzen zu erkennen. Täglich brennen vor allem in Berlin Autos, werden Anschläge auf Unternehmen, unbequeme Politiker aller möglichen Parteien, Wohnhäuser, Geschäfte usw. verübt. Sogar Morddrohungen gegen Staatsanwälte und Richter, die gegen linksextreme Gewalttäter vorgehen, gehören mittlerweile zum Handwerkszeug der Szene. Dennoch möchte ich vor Hysterie warnen. Eine neue RAF gibt es bislang nicht. Und wenn sich wieder mehr Menschen in Politik, Medien und Gesellschaft kritisch mit dem linken Extremismus auseinanderzusetzen, statt wie bisher zu schweigen, wegzusehen oder linke Gewalt gar zu verharmlosen, wird es eine neue RAF auch nicht geben.</p>
	<p><em>Womit beschäftigt sich die IDS?</em></p>
	<p>Die IDS sammelt Berichte und Meldungen über linksextreme Straf- und Gewalttaten. Darüber hinaus setzten wir uns mit den ideologischen Grundlagen des Linksextremismus auseinander. Unser Wissen geben wir in Form von Veranstaltungen, Vorträgen, Publikationen etc. weiter. Unser Ziel ist es, über den Linksextremismus aufzuklären und ihm so den Nährboden zu entziehen, auf dem er gedeihen kann. Der größte Vorteil der Linksextremisten ist nämlich, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Gewalt auf Verständnis in Teilen der Gesellschaft stoßen, insbesondere in den Reihen von Medien und Politik. Selbst der Innensenator des Landes Berlin, der Sozialdemokrat Ehrhart Körting, hat dies vor kurzem zugeben müssen.</p>
	<p><em>Mit welcher Hilfe von Ihnen kann ein Opfer des Linksextremismus rechnen?</em></p>
	<p>Wir entwickeln gerade ein Programm, bei dem Opfer linksextremer Gewalt- und Straftaten durch die IDS anwaltliche Hilfe und Beratung vermittelt wird. Einige kompetente Rechtsanwälte haben wir angesprochen und mit einem Anwalt bereits eine Kooperation vereinbart. Das Programm wird demnächst offiziell gestartet. Wir wollen Opfern linksextremer Gewalt damit unter die Arme greifen, sie nicht allein lassen, wenn sie zum Beispiel nach einem Brandanschlag auf ihr Wohnhaus  vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.</p>
	<p><em>Laut Ihrer Webseite wurde die IDS verbal auch von den Neonazis angegriffen. Warum?</em></p>
	<p>Gegen Linksextremismus zu sein, ist die eine Sache. Die andere, wichtige Frage ist aber, wofür man selbst einsteht. Welche Werte vertritt man? Die IDS vertritt das Ziel einer freien und offenen Gesellschaft, in der sich jeder Mensch ohne Angst äußern und persönlich entfalten kann. Aus diesem Grunde stehen wir politisch dem Liberalismus nahe, sind aber parteipolitisch unabhängig. Ich selbst sehe mich als Vertreter des Libertarismus, einer konsequent individualistischen, freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Philosophie. Natürlich können Neonazis damit nichts anfangen, denn sie begreifen, dass wir uns zwar gegen Linksextremismus engagieren, aber auch gegen jede andere Form freiheitsfeindlicher Ideologie einstehen. Ich selbst wurde wegen meiner freiheitlichen, marktorientierten Ansichten zu verschiedenen Themen wie beispielsweise der Zuwandung als „liberalkapitalistischer Volksverräter” beschimpft.</p>
	<p><em>Bei der diesjährigen Bundestagswahl hat die extreme Linke mehr Stimmen bekommen, als je zuvor in der BRD. Wie gross sind die Kontakte zwischen der Linkspartei und dem linksextremen Milleu?</em></p>
	<p>Die Partei „Die Linke”, die als SED 40 Jahre lang Millionen Menschen in der sozialistischen DDR-Dikatur unterdrückte, kann als parlamentarischer Arm des Linksextremismus bezeichnet werden. Natürlich hat sie sich über die vergangenen 20 Jahre gewandelt, hat ihre Rhetorik etwas „sanfter” gestaltet als zu Zeiten der SED-Diktatur und sich auch in ihrer ofiziellen Programmatik hier und da gemäßigt. Jedoch duldet sie nicht nur in ihren eigenen Reihen bekennende Linksextremisten, sie arbeitet auch regelmäßig und eng mit parteiunabhängigen Extremisten zusammen. Und selbst die Führungsspitze der Partei besteht ja nicht nur aus Chorknaben. Und die muss schließlich jemand gewählt habem. Allerdings ist das Problem des Linksextremismus leider nicht nur auf die Partei „Die Linke” beschränkt.</p>
	<p><em>Während des Wahlkampfes haben Linksextreme ein Büro der Grünen in Berlin besetzt und auch einen Stadtrat der Grünen in Dortmund angegriffen. Kann man diese Ausschreitungen mit der politischen Konkurenz zwischen den Postkommunisten und der Neuen Linken in Zusammenhang bringen?</em></p>
	<p>Der Bruch verläuft hier aus meiner Sicht eher zwischen bürgerlichen und militanten Linken. Manche Alt-68er, die heute in schmucken Villen wohnen und gutbezahlte, meist staatliche Jobs haben, erinnern sich doch noch ab und an zart daran, dass „Linkssein” auch einmal etwas mit den Werten der Aufklärung zu tun hatte, also mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Diese Werte, die auch jene des Liberalismus sind, stehen natürlich in krassem Gegensatz zum Hass, dem autoritären Herrenmenschen-Gehabe und der Gewalt der militanten Linken. Deshalb werden die bürgerlichen Linken von diesen manchmal gar als &#8220;Feinde&#8221; identifiziert.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ids-online.de/2009/11/das-problem-des-linksextremismus-ist-leider-nicht-auf-die-partei-die-linke-beschraenkt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
