29.10.2009 20:20 Uhr

IDS fordert Rücktritt der Jusos-Vorsitzenden Franziska Drohsel

Unterstützung linksextremistischer und -terroristischer Gruppen durch Drohsel / SPD-Führung muss Linksextremismus-Problem ihrer Jugendorganisation endlich eingestehen und lösen

Die Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation Jungsozialisten (Jusos), FRANZISKA DROHSEL, hat sich im Interview mit der “tageszeitung” am 26.10.2009 zur Unterstützung der linksterroristischen Organisation Militante Gruppe (mg) bekannt. DROHSEL offenbarte dem Blatt ihre Teilnahme an einer “mg-Soli-Demo”.

Darüber hinaus verharmlost sie Linksextremismus und Gewalt in Deutschland. DROHSEL behauptete im Interview, linskextremistische Politiker und linke Gewalttäter, die in den vergangenen Monaten verstärkt durch Anschläge beispielsweise auf Unternehmen, Gastronomie und Wohnhäuser in Erscheinung traten, wollten ein “freies und selbstbestimmtes Leben für alle”.

Bereits Ende 2007 wurden die Verstrickungen der Jusos-Vorsitzenden ins linksextreme Milieu enthüllt. Mehrere Medien berichteten über FRANZISKA DROHSELS Mitgliedschaft im Rote Hilfe e.V., einem Verein zur rechtlichen, finanziellen und politischen Unterstützung gewalttätiger Linksextremisten. So werden durch den Rote Hilfe e.V. beispielsweise verurteilte RAF-Terroristen versorgt.

FRANZISKA DROHSEL ist Sprachrohr des linken Randes der Jungsozialisten, der in der SPD-Jugendorganisation mittlerweile tonangebend ist. So fordert DROHSEL vehement die Wiedereinführung des menschenverachtenden Sozialismus und die “Überwindung des Kapitalismus”, damit also die Zerstörung grundlegender Freiheits- und Menschenrechte.

Angesichts dieser besorgniserregenden Sachlage fordert die IDS - Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt den Rücktritt der Jusos-Vorsitzenden FRANZISKA DROHSEL. “Jusos und SPD müssen sich die Frage gefallen lassen, was es bedeutet, wenn offensichtliche Linksextremismus-Symphatisanten innerhalb der Sozialdemokratie nicht nur geduldet, sondern gar gefördert werden”, so der IDS-Koordinator MARCO KANNE.

“Sollten SPD und Jusos nicht umgehend handeln, dürfte sich nicht wenigen wohl die Frage stellen, ob die Sozialdemokraten noch klar und eindeutig auf dem Boden der freiheitlichen Demokratie stehen.” KANNE abschließend: “Auf jeden Fall wird die IDS die mehr als besorgniserregenden Entwicklungen innerhalb der Sozialdemokratie sehr aufmerksam verfolgen und analysieren.”